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Das Wirken Jesu auf Erden

Die Taufe im Jordan, Vorbereitungszeit in der Wüste

Das symbolische Wasser hatte keinerlei Makel abzuwaschen, wohl aber machte es jenen Körper - als Beispiel für die Menschheit - frei von jeder Bindung an die Welt, um zu ermöglichen, dass er willensmäßig mit dem Geiste eins werden würde. Dies geschah, als jene, die zugegen waren, eine Göttliche Stimme vernahmen, die mit Menschenworten sprach: "Dies ist mein geliebter Sohn, an dem IchWohlgefallen habe. Hört auf ihn."

Von jenem Augenblick an wurde das Wort Gottes zum Worte des ewigen Lebens auf den Lippen Jesu, weil sich Christus in der Fülle durch Ihn kundgab. Die Menschen nannten ihn Rabbi, Meister, Sendbote, Messias und Sohn Gottes.

Danach zog Ich mich in die Wüste zurück, um zu meditieren und euch zu lehren, in Zwiesprache mit dem Schöpfer zu treten, und um in der Stille der Wüste das Werk zu betrachten, das Mich erwartete, und euch damit zu lehren, dass ihr euch zuvor läutern müsst, bevor ihr an die Erfüllung des Werkes geht, das Ich euch anvertraut habe.
Sucht danach in der Stille eures Wesens die direkte Zwiesprache mit eurem Vater, und so vorbereitet - lauter, gestärkt und entschlossen - macht euch unbeirrbar an die Erfüllung eurer schwierigen Mission.

Die Einheit Jesu mit Gott

Drei Jahre lang sprach Ich zur elt durch Jesu Mund, ohne dass eines meiner Worte oder einer meiner Gedanken von jenem Verstande entstellt wurde, ohne dass eine seiner Handlungen nicht mit meinem Willen übereingestimmt hätte. Der Grund dafür war, dass Jesus und Christus, Mensch und Geist eins waren, so wie Christus mit dem Vater eins ist.

Erkennt in Mir den Vater; denn wahrlich, Ich sage euch, Christus ist mit dem Vater eins von Ewigkeit her, noch bevor die Welten waren.

In der "Zweiten Zeit" wurde dieser Christus, der mit Gott eins ist, auf Erden Mensch in dem gesegneten Körper Jesu und wurde so der Sohn Gottes, doch nur hinsichtlich seines Menschseins. Denn Ich sage euch noch einmal, dass nur ein einziger Gott existiert.

Als Ich Mensch wurde in Jesus geschah es nicht, um euch begreiflich zu machen, dass Gott menschliche Gestalt hat, sondern um Mich sichtbar und hörbar zu machen für die, welche für alles Göttliche blind und taub waren.

Wahrlich, Ich sage euch, wenn der Körper Jesu die Gestalt Jehovas gewesen wäre, so hätte er weder geblutet noch wäre er gestorben. Es war ein vollkommener Körper, jedoch menschlich und empfindlich, damit die Menschen ihn sehen und die Stimme ihres Himmlischen Vaters durch ihn hören würden.

Zwei Naturen gab es in Jesus: eine materielle, menschliche, durch meinen Willen im jungfräulichen Schoße Marias geschaffen, welche Ich den Menschensohn nannte, und die andere, göttliche, der Geist, welcher Sohn Gottes genannt wurde. In dieser war das "Göttliche Wort" des Vaters, das in Jesus sprach; die andere war nur materiell und sichtbar.

Christus, das "Wort" Gottes war es, das durch den Mund Jesu, des reinen und lauteren Menschen sprach.
Der Mensch Jesus wurde geboren, lebte und starb; doch was Christus anbelangt: Er wurde nicht geboren, noch wuchs Er in der Welt auf, noch starb Er, denn Er ist die Stimme der Liebe, der Geist der Liebe, das Göttliche Wort, der Ausdruck der Weisheit des Schöpfers, welcher immerdar im Vater gewesen ist.

Die Nichtanerkennung Jesu als den erwarteten Messias

Nicht von allen wurde Ich in der "Zweiten Zeit" anerkannt. Als Ich im Schoße des jüdischen Volkes erschien, das Mich bereits erwartete, weil es die von den Propheten gegebenen Vorzeichen erfüllt sah, brachte meine Gegenwart viele in Verwirrung, die die Propheten nicht richtig auszulegen verstanden
und ihren Messias als einen mächtigen Fürsten zu sehen erwarteten, der seine Feinde niederwerfen würde,der die Könige, die Unterdrücker demütigen
und denen, die ihn erwarteten, Besitztümer und irdische Güter gewähren würde.
Als jenes Volk Jesus sah - arm und ohne Beinkleid, sein Körper nur mit einem einfachen Gewand bedeckt; in einem Stall geboren und später als einfacher Handwerker arbeitend, konnte es nicht glauben, dass er der vom Vater Gesandte sei, der Verheißene. Der Meister musste sichtbare Wunder und Werke vollbringen, damit sie ihm glaubten und seine Göttliche Botschaft verstünden.

Immer sind es die Demütigen und die Armen gewesen, die meine Gegenwart entdecken, weil ihr Verstandesvermögen nicht mit menschlichen Theorien beschäftigt ist, die ihr klares Urteilsvermögen trüben.

 

Das Wirken Jesu auf Erden

In der "Zweiten Zeit" geschah es gleichfalls, dass- obwohl das Kommen des Messias angekündigt war- nur die Menschen von schlichtem Gemüt, von demütigem Geist und unbelastetem Verstand ihn gefühlsmäßig erkannten, als er kam.

Die Theologen hatten in ihren Händen das Buch der Propheten, und täglich wiederholten sie die Worte, die die Zeichen, die Zeit und die Art des Kommens des Messias ankündigten, und dennoch- sie sahen Mich und erkannten Mich nicht, sie hörten Mir zu und leugneten, dass Ich der verheißene
Heiland sei. Sie sahen meine Werke, doch das einzige, was sie zu tun wussten, war, sich über sie zu empören, obwohl sie in Wahrheit alle geweissagt worden waren.

Heute zweifelt man nicht mehr an Jesus, aber viele erörtern und leugnen sogar meine Göttlichkeit. Die einen gestehen Mir große geistige Erhebung zu; andere behaupten, dass auch Ich den Entwicklungsweg des Geistes durchlaufe, um zum Vater gelangen zu können. Doch wenn es so wäre, hätte Ich euch nicht gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben".

Jesus als heilbringender Gast im einfachen Volke

Eure Aufgabe ist es, dem Vorbild eures Göttlichen Meisters auf seinem Erdenwege nachzuleben. Erinnert euch: Wann immer Ich Mich in den Heimen zeigte, ließ Ich in allen eine Botschaft des Friedens zurück, heilte Ich die Kranken, tröstete die Betrübten mit der Göttlichen Vollmacht, welche die Liebe besitzt.

Niemals unterließ Ich es, in ein Haus einzutreten, weil man Mir darin nicht glauben würde; Ich wusste, dass beim Verlassen dieses Ortes die Herzen seiner Bewohner voll überquellender Freude sein würden, denn ohne es zu wissen hatte ihr Geist durch meine Unterweisung in das Himmelreich geschaut.

Zuweilen suchte Ich die Herzen auf, manchmal suchten sie Mich; doch in allen Fällen war meine Liebe das Brot des ewigen Lebens, das Ich ihnen im Sinngehalt meines Wortes gab.

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Dies ist die "Dritte Zeit", in der Ich euch die Lektion gelehrt habe, die die Menschheit geistig vereinen soll. Denn es ist mein Wille, dass die Sprachen, die Rassen, die verschiedenen Ideologien kein Hindernis mehr sein sollen für ihre Vereinigung.

Die geistige Essenz, aus der Ich einen Geist schuf, ist dieselbe, die alle besitzen, und die Substanzen, aus denen das Blut zusammengesetzt ist, das durch die
Adern der Menschen fließt, sind die gleichen bei allen. Daher sind alle gleich und meiner würdig, und für alle bin Ich aufs neue gekommen.

Die Veränderungen, die das menschliche Leben erfährt, werden so groß sein, dass es euch vorkommen wird, als ob eine Welt zu Ende ginge und eine andere geboren würde.

Das Dritte Testament

Ich habe keine bestimmte oder begrenzte Stätte, an der Ich im Unendlichen wohne, denn meine Gegenwart ist in allem, was existiert, sowohl im Göttlichen, als auch im Geistigen oder im Materiellen.
Ihr könnt von Mir nicht sagen, in welcher Richtung mein Reich liegt; und wenn ihr euren Blick zu den Höhen erhebt und er gen Himmel gerichtet ist, so tut dies nur als etwas symbolisches. Denn euer Planet dreht sich unaufhörlich und bietet euch mit jeder Bewegung neue Himmelsabschnitte und neue Höhen dar.

Mit all dem will Ich euch sage, dass es zwischen euch und Mir keine Entfernung gibt und dass das einzige, was euch von Mir trennt, eure unerlaubten Werke sind, die ihr zwischen mein vollkommenes Gesetz und euren Geist stellt.

Das Dritte Testament

Ich segne jene, die beten. Je spiritueller ihr Gebet ist, desto größer ist der Friede, den Ich sie fühlen lasse.
Dies könnt ihr euch leicht erklären; denn wer, um zu beten, darauf angewiesen ist, vor Bildnissen oder Gegenständen niederzuknien, um die Gegenwart des Göttlichen zu fühlen, wird nicht die geistige Empfindung der Gegenwart des Vaters in seinem Herzen erfahren können.

Das Dritte Testament