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Das Menschenleben im Lichte der Liebesgebote Gottes!

Vom Leben mit und ohne Gott!

Jesus: „Wenn im Menschen alles himmlisch geworden ist, dann wird auch seine Umgebung himmlisch. Die Tage werden Himmelstage, und die Nacht wird zu einer Ruhe der Himmel, voll des herrlichsten Lichtes für des Menschen reine, mit ihrem Geiste vereinte Seele.“

Jesus zu frommen Dorfbewohnern in Samaria: „Wer wie ihr auf Gott vertraut, den verläßt Er niemals. Wenn Gott ihm oft auch nicht sogleich augenscheinlich
hilft, so läßt Er ihn aber doch nicht völlig sinken. Denn Gott prüft jeden zuvor, bis Er ihm ersichtlich hilft. Hat ein Mensch aber in aller Prüfung seine Treue
und Liebe zu Ihm bewährt, dann kommt auf einmal, ehe sich‘s ein Mensch versieht, die Hilfe von Gott, und Sein Segen bleibt immerdar über dem Getreuen.“

Joseph erklärt dem römischen Statthalter Cyrenius dessen wunderbare Bewahrung vor Meuchelmördern und Errettung aus Seenot als das Werk der Gnade Gottes und fährt fort: „Also aber ist allezeit gewesen und wird ewig sein die Art des Herrn, diejenigen zu führen, die da sind auf dem Wege zu Ihm.“

Jakob zu seinem Vater Joseph, der um den Verlust seiner Habe durch Raubgesindel bangt: „Wenn wir alles verlieren, der Herr aber uns bleibt, was hätten wir dann verloren?! Laß dir die ganze Erde rauben und behalte den Herrn, dann hast du mehr, als wenn alle Himmel und Erden dein Eigentum wären!“

Jesu Abschiedsworte an bekehrte indische Weise: „Der Vater ist gut und hat kein Wohlgefallen an den Leiden der Menschen. Aber Er hindert auch nicht, daß solche über die Menschen kommen, wenn sie aus lauter Weltsinn des Vaters vergessen, keinen Glauben haben und sich selbst in alles begeben, was ihnen Ungemach bereiten muß. Wandelt gleichfort auf den Wegen, die Ich euch treulich gezeigt habe, so werdet ihr wenig zu leiden haben, und euer Abgang von dieser Welt wird ein leichter sein!“

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185. — Die beiden ersten Arten der Läuterungsfeuer

1. Darauf erhob sich der Wirt, der Vater des Kado, und sagte: „O Herr und Meister, wie wird es denn in jener Zeit aussehen, von der Du gesagt hast, daß in ihr die Menschen vor Deiner abermaligen Ankunft durchs Feuer würden geläutert werden, und was für ein Feuer wird das wohl sein?“

Jakob Lorber

[GS.02_076,01] Wir brauchen aber nun nicht weiter zu verfolgen, was diese Kinder hier noch von ihren Lehrern über den Herrn empfangen; denn die Epoche oder den Zustand, in dem sie den Herrn wie völlig verloren haben, haben sie überstanden, und somit auch den ersten Lehrsaal, deren es in dieser Abteilung, wie ihr schon früher gesehen habt, zwölf gibt. –
Es wäre zu langwierig, in all den folgenden Lehrsälen den fortschreitenden Unterricht mit diesen Kindern mitzumachen. Damit ihr aber doch wisset, was in diesen Sälen gelehrt wird und auf welche Weise, so sage ich euch, daß ihr das schon aus der ersten Tafel in der Mitte des ersten Lehrsaales habt entnehmen können, um was es sich in diesem großen Lehrgebäude handelt – um nichts anderes als um die zehn Gebote Mosis und endlich um die zwei Gebote der Liebe.

Jakob Lorber

[GS.02_075,01] Nun sehet, soeben kommen auch die anderen suchenden Kinder herein. Aus ihren Gesichtern läßt sich klar entnehmen, daß sie weder auf die eine noch auf die andere Art Den gefunden haben, den zu suchen sie ausgegangen sind. Sie nähern sich darum zum zweiten Male, ganz schüchtern, ihrem Lehrer, und der Lehrer fragt sie: Nun, meine lieben Kinder, wie sieht es denn aus mit dem Suchen unter den Bäumen oder auf dem Söller oder auf den Galerien oder mit dem Suchen desjenigen Teiles aus euch, die sich vorgenommen haben, den Herrn im Wohnstübchen zu suchen? Wie ich sehe, so zucket ihr alle mit den Achseln; habt ihr denn den guten lieben Vater, den einigen Gott aller Himmel und aller Welten noch nicht gefunden und gesehen? – Wie ist nun euer Glaube bestellt? Habt ihr noch Zweifel über das Dasein Gottes?

Jakob Lorber